Falcon 1-1, inbound for landing

Dass mein Keller nicht simultortauglich ist, wurde mir letzte Woche nach etlichen Stunden Arbeit schmerzlich bewusst.

Geplant war, dass der 1,80 m Breite und 3,00 m lange Raum komplett für den zukünftigen Simulatorbau genutzt wird. Nachdem ich jedoch den Raum ordentlich geputzt und mein provisorisches Pit transferiert hatte, war es doch viel zu ungemütlich, als dass ich dort unten Stunde um Stunde verbringen möchte. Zu kalt (das hätte man mit Heizstrahler in den Griff bekommen können), zu aufwendig wenn ich Dinge aus meiner im ersten Stock liegenden Wohnung brauche, sowie kein Internet. Mein W-Lan reicht gerade bis zum allgemeinen Kellereingang. Anschließend wären es noch ca. 10 m, die ich via Kabel überbrücken müsste. Viel zu aufwendig.

Letztendlich hab ich dann meine sieben Sachen gepackt und bin wieder hoch zu mir in die Wohnung, wo ich jetzt einen Platz von stattlichen 1,30 m Breite neben meinem Bett freigeräumt habe. Dort wurde das Pit jetzt eingerichtet und dort sollen zukünftig auch alle neuen Pitteile (sobald fertig verbaut und verschraubt) stehen.

Ich bin zufrieden. Neben der hervorragend temperierten Wohnung :-), dem ständig verfügbaren Internet, den 4 m zur örtlichen Toilette und den 8 m zum nächsten Kühlschrank kann ich mir momentan keinen besseren Platz vorstellen! Die ersten Runden habe ich auch bereits gedreht, so dass ich vielleicht demnächst auch mal ein paar Videos online stellen kann.

Thrustmaster MFD Cougar

Ja ich gebs zu…ich habs getan. Schonwieder hab ich ne Menge Geld für das Pit ausgegeben. Und was soll ich sagen: Ich bereue keinen Cent!

Gestern Nachmittag wurden endlich meine beiden bestellten MFDs von Thrustmaster geliefert. Bestellt wurde bei Amazon zum Preis von 62,82 €.

Nach dem Öffnen des Amazon-Päckchens erstmal ein kleiner Schock: Die Schachtel (wie im Bild zu sehen) sieht arg ramponiert aus. Na hoffentlich hab ich mir hier kein Montagsprodukt eingefangen. Also schnell die Schachtel geöffnet und Erleichterung stellte sich ein: Der Inhalt ist ordentlich und stoßfest verpackt.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt. Geliefert wird unter anderem:

  • 2 wuchtig, schwere MFDs (Breite: 14 cm, Höhe, 14 cm, Tiefe: 1,8 cm), die auf den ersten Blick gar nicht wie Plastik-MFDs aussehen. Auch die Größe und Robustheit gefällt.
  • 4 Haltestäbchen, damit man die MFDs im Winkel von 72, 54 oder 39 Grad aufstellen kann.
  • 10 Blindkartons zum einschieben in die MFDs, damit diese nicht so leer aussehen (je fünf für jedes MFD)
  • 5 durchsichtige Plexiglasschreiben, die vor und hinter den jeweiligen Blindkarton gesteckt werden
  • 1 dickes Handbuch in acht unterschiedlichen Sprachen
  • 1 Treiber-CD

Nach der Treiberinstallation (den aktuellsten Treiber gibts auf http://www.thrustmaster.com) werden die beiden MFDs via USB verbunden. Nach Installation durch Windows (im meinem Fall Windows XP) können die MFDs gleich benutzt werden. Die Konfiguration erfolgt über die Windows-eigene Systemsteuerung. Dort lassen sich die Aktiv-Lämpchen links und rechts oben ein-/ausschalten, sowie die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung regeln.

Die Funktionsbelegung erfolgt nicht über ein eigenes Programm (wie z.B. beim HOTAS Cougar über Foxy), sondern ausschließlich über die jeweilige Simulation. In meinem Fall klappte die Belegung in Falcon AF einwandfrei.

Nach dem ersten Testflug steht fest, dass ich diese beiden helfenden Hände nicht mehr missen möchte. Radarmodi, HSD-Reichweiten, Auswahl der Waffenaufhängung  usw….all das erfolgt jetzt viel intuitiver und schneller als es mit der Maus je sein könnte.

Was noch zu erwähnen und für Pitbauer wichtig ist:
Thrustmaster hat natürlich auch an die Homecockpits gedacht. Daher lassen sich sämtliche Halterungen für den normalen Standbetrieb abschrauben. Dadurch wird es möglich die vorgebohrten Schraubenlöcher für die Befestigung im eigenen Pit zu verwenden. Wird hinter das MFD noch ein 7″-Bildschirm geklemmt steht einem annährend, realistischem MFD nichts mehr im Weg.

Pitbauausgaben aktualisiert

Die aktuellen Ausgaben haben sich mittlerweile leicht erhöht. Folgende Software ist dazugekommen:

„Ant Elev“

Nach meiner etwas längeren Simulator-Abstinenz (was? schon wieder 1 1/2 Jahre rum) habe ich mich gestern endlich an das Problemkind „Ant Elev“ des HOTAS Cougar gewagt. Und um es gleich vorwegzunehmen: Ja, es hat geklappt, der Patient lebt noch!

Wie man im älteren Beitrag vom 14. November 2008  nachlesen kann, musste der Drehknopf komplett ausgetauscht werden. Neben der nicht vorhandenen fühlbaren Mittelstellung, funktionierte auch der Knopf an sich nicht mehr richtig. Es gab nur zwei Stufen: Voll aufgedreht oder null. Thrustmaster schickte mir dazu das Ersatzteil. Für den Einbau ist man anschließend selbst verantwortlich.

Für alle, denen noch das gleiche bevorsteht habe ich den ganzen Vorgang mit Fotos aufbereitet und beschrieben. Die „Operation“ hat mich ca. 1 Stunde Zeit gekostet und sollte auch von Laien, die mit einem Lötkolben umgehen können, durchgeführt werden können.

Vorbereitung:
Neben dem Cougar, dem neuen Drehknopf und dem üblichen Werkzeug (Kreuzschraubenzieher, Schraubenschlüssel) benötigt man auch ein Lötgerät mit Lötzinn. Ohne funktioniert der Austausch leider nicht, da der Knopf an drei Drähten befestigt ist. Ganz wichtig auch noch die Tasse Kaffee für die Nerven!

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Er ist da (die zweite)

8 Tage nach Versandbestätigung des neuen Drehknopfs durch Thrustmaster war heute das Ersatzteil in der Post. Kleiner als ich dachte und mit Lötkontakten. Sieht so aus als müsste da mein altes Lötgerät ausgepackt werden. Leider steht mir momentan nur eine Hand zur Verfügung, so dass der Einbau (und die zugehörige Anleitung) noch etwas warten müssen. Denke mal in 2-3 Wochen sollte es dann soweit sein.

Damit der Eintrag nicht zu kurz wird stelle ich mal ein paar Pitbuilder-Links online. Vielleicht ist für den ein oder anderen etwas neues dabei:

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Gimbals „fetten“

Am Samstag fand ich Zeit mich dem fetten der Gimbals zu widmen. Für alle, denen dieser Schritt noch bevorsteht folgt hier eine kleine Zusammenfassung.

Vorneweg: Auch Grobmotoriker, die nicht wirklich viel Ahnung von Technik haben, können diesen Schritt wagen. Dank dem „einfachen“ Aufbau des Cougar kann man nicht viel verkehrt machen.

Vorbereitung:
Für die Ausführung benötigt man den Cougar (irgendwie verständlich oder?), Schmierfett für Metall (findet man im gut-sortierten Baumarkt), ein Wattestäbchen, Kreuzschlitz- und Normalschraubendreher und einen Dreheinsatz mit der Größe 5. Nicht zu vergessen eine große Tasse Kaffee, um das Handwerken etwas gemütlicher zu machen! Geschätzte Arbeitszeit war bei mir ca. 30 Minuten.

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Er ist da

Endlich…nach langem Abwägen…nach viel Argumentation und noch mehr Vergleichen steht endlich ein Thrustmaster HOTAS Cougar bei mir im Zimmer.

Leider ist es noch einer der „alten“ Baureihe. Das heißt nach einem ersten Check muss der „Ant Elev“-Drehknopf ersetzt werden, sowie die Metallachsen im inneren des Joysticks und des Throttles nachgefettet werden.

Den Ersatz-Drehknopf erhält man bei Thrustmaster direkt kostenlos. Einfach an den Support wenden (http://ts.thrustmaster.com/ger/). Nach Schilderung meines Falles bekam ich promt 30 Minuten später bereits eine Rückantwort (um 22:00 Uhr Abends!), mit der Bitte um Sendung der Kaufrechnung via E-Mail. Solange man in der Garantiezeit ist, erhält man den Drehknopf kostenlos. Ansonsten 8 €.

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Herzlich Willkommen!

– Fox One…Fox Two…Fox Three –

Ein Ausspruch genutzt überwiegend von amerikanischen Militär-Piloten um darauf hinzuweisen, dass eine Luft-Luft-Rakete abgefeuert wurde.

Fox One: Halb-aktive, radargesteuerte Rakete (z.B. AIM-7 Sparrow)
Fox Two: Infrarot-gesteuerte Rakete (z.B. AIM-9 Sidewinder)
Fox Three: Aktive, radargesteuerte Rakete (z.B. AIM-54 C Phoenix)

Ich hoffe diese Seite wird für viele ambitionierte Pitbauer eine Hilfe auf dem Weg zum eigenen Cockpit.